Grafiktablett und Grafikprogramm: Das richtige Equipment zum digitalen Malen

Grafiktablett und Grafikprogramm: Das richtige Equipment zum digitalen Malen

17. März 2019 Digital Painting Tipps und Info 0

»Was brauche ich?!«

Eins vorweg: Wenn du noch keine nennenswerten Erfahrungen mit traditionellen Mal- und Zeichenutensilien gemacht hast – starte damit. Schnapp dir einen Bleistift und zeichne, was du siehst. Zeichne den obligatorischen Apfel, Mutters Blumenvase, deine freie Hand – alles! Digitales Malen ist zwar nicht dasselbe wie das traditionelle Zeichnen, Stift und Papier schulen dich aber in wichtigen Grundlagen, ohne dass du direkt Geld in die Hand nehmen musst.
Stellst du hierbei fest, dass das Zeichnen dir eigentlich zu mühsam ist? Dann wird Digital Painting mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nie so richtig deins sein. Denn: Zeichnen und malen lernt niemand von heute auf morgen. Das erfordert Zeit und sehr viel Fleiß.
Macht’s dir total Spaß? Perfekt. Üb weiter! Je besser dein Blick für Formen, Strukturen, Licht, Schatten und Perspektive wird, desto realistischere Abbilder der Realität kannst du schaffen. Und dann lohnt es sich auch bald, Geld zu investieren und den Sprung ins Digitale zu wagen!

Für’s digitale Malen brauchst du dann im Kern zwei Dinge: Ein Grafiktablett und ein Grafikprogramm.

Das Grafiktablett

Wenn du ernsthaft künstlerisch am Computer aktiv werden willst, kommst du um die Anschaffung eines Grafiktabletts (auch Zeichentablett genannt) nicht herum. Mit Maus oder Trackpad am Laptop zu zeichnen ist nicht nur motorisch eine Herausforderung. Dir fehlt auch die Drucksensitivität, mit der du am Grafiktablett Deckkraft und Farbfluss beim Malen kontrollieren kannst.

Der Marktführer in Sachen Zeichentabletts ist Wacom. Wacom bietet für jeden Bedarf und in allen Preisklassen passende Tabletts an. Stehst du noch ganz am Anfang, ist es sicherlich sinnvoll, mit einem kleinen, günstigeren Tablett wie dem Wacom Intuos S* loszulegen: Hier musst du noch nicht ganz so tief in die Tasche greifen, bekommst aber ein solides Einstiegsmodell, mit dem du das digitale Zeichnen und Malen kennenlernen und üben kannst.

Wenn das Feuer entfacht ist und dir dein kleines Tablett nicht mehr reicht, kannst du immer noch nach Modellen mit größerer Aktionsfläche und noch fortgeschritteneren Sensitivitätseigenschaften Ausschau halten.

Das Grafikprogramm

Das Grafiktablett ist dein wichtigstes Werkzeug – du brauchst aber noch eine Software, die deine Pinselstriche auf eine digitale Leinwand bringt. Es gibt eine ganze Reihe von Zeichenprogrammen, mit denen du digital malen kannst. Der Klassiker schlechthin ist Adobe Photoshop. Photoshop ist die eierlegende Wollmilchsau der Bildbearbeitungsprogramme und kommt mit allen Funktionen eines professionellen Zeichenprogramms. Hast du Photoshop, hast du (nach entsprechender Einarbeitung ins Programm) alle Möglichkeiten. Dementsprechend fällt der Preis natürlich höher aus. Adobe hat zudem mittlerweile auf ein Abo-System gewechselt, bei dem statt eines einmaligen Kaufs ein monatlicher oder jährlicher Beitrag* gezahlt werden muss.

Natürlich existieren etliche Alternativen: Corel Painter*, Artrage, Autodesk Sketchbook und GIMP sind nur ein paar davon. Es lohnt sich, verschiedene Programme auszuprobieren, um das zu finden, mit dem du am besten arbeiten kannst.

Mein Equipment

Ich mag’s mobil und schreibe und male überall, weswegen ich trotz des kleinen Bildschirms hauptsächlich an meinem MacBook Pro* arbeite. Mein aktuelles Grafiktablett ist das Wacom Intuos Pro* in der Größe M. Das Teil ist großartig – lediglich die Stiftspitzen müssen regelmäßig ersetzt werden. Ich war immer und bin bis heute absoluter Photoshop-Fan und konnte mich nie an eine andere Software gewöhnen. Allerdings laufe ich immer noch mit der guten alten CS5.

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